Beschreibung
In symmetrischer Ehrfurcht sitzend begegnen sich zwei verwitterte Figuren in einer Geometrie der Trauer. Ihre goldenen Gewänder legen sich zu ihren Füßen wie flüssige Erinnerung, während sich über ihnen ein verblassender Bogen wölbt und sie in einem sanften Echo einst heiliger Mathematik umgibt. Es könnten Philosophen, Mönche oder Trauernde sein – mitten im Gedanken erstarrt. Was sie zwischen sich tragen, wird nicht ausgesprochen, sondern durch Haltung, Blick und Verfall zum Ausdruck gebracht. Ein Zeitstempel des Rituals, eines Dialogs, der längst beendet ist und doch auf ewig in der Pause verharrt.





























