Beschreibung
Sein gelber Hals ragt in den blassen Himmel empor, während sich Vogelflügel um ihn herum verstreuen wie Noten eines nur noch vage in Erinnerung gebliebenen Liedes. Darunter bilden übereinander gestapelte Räume und Abteile seinen Körper – Archive menschlicher Überreste, die sich als Tiergestalt tarnen. Der Giraffenturm wird zugleich zum Denkmal und zur Fata Morgana: die Architektur der Erinnerung, ausgestreckt zu einem unmöglichen Tier, ein Zeitstempel, an dem Natur und Bauwerk zu einem Traum verschmelzen.





























