Beschreibung
Ein Schädel, halb vergraben in einer schwebenden Masse aus Erde und verflochtenen Wurzeln, weicht üppigen schwarz-weißen Mohnblumen. Von ihren Blütenblättern tropft goldener Staub – weder Tau noch Verfall, sondern etwas Heiliges. Im Hintergrund flackern Glyphen wie vergessene Gebete. Dieser Moment hält die Auferstehung in Form von Flora fest – dort, wo der Tod zum Nährstoff wird und die Grenzen zwischen Schönheit und Verwesung unwiderruflich verschwimmen. Ein Altar für die Vergessenen, gekrönt von den Lebenden.



























